Karl Walter Sprungala

Karl Walter Sprungala

Schauspieler

Seine Schauspielausbildung erhielt Karl Walter Sprungala von 1982 bis 1986 an der Hochschule der Künste in Berlin. Anschließend spielte er an verschiedenen Theatern wie dem Grenzlandtheater Aachen, dem Nationaltheater Mannheim und in der Waldburg in Hergenrath (Belgien). Von 2000 bis 2005 war Sprungala festes Ensemblemitglied des Theater Aachen. Seither ist Sprungala freiberuflich tätig. 2005 absolvierte er einen Workshop bei Carolina Pecheny am Théâtre du Soleil.

Neben seinem Theaterengagement ist Sprungala seit 1985 auch in vielen Film- und Fernsehprodukten zu sehen, zum Beispiel 1999 als „Jürgen Conrad“ in der Lindenstraße oder zuletzt (Jan. 2012) als „Voltaire“ in Friedrich – Ein deutscher König. In der Fernsehserie Mein Leben & Ich spielte Sprungala den Bibliotheksaufseher. Sprungala wirkte auch in der Fernsehserie SOKO Köln sowie in den Serien SK Babies und Die Familienanwältin mit. In Kinofilmen war er unter anderem in Die Entdeckung der Currywurst von Ulla Wagner, sowie in Die Österreichische Methode von Florian Mischa Böder und Parkour von Marc Rensing zu sehen.

Sprungala spricht Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Jiddisch sowie einige Dialekte. Er spielt Klavier, Gitarre, Saxophon und Trompete.

Karl Walter Sprungala ist der Vater des Schauspielers Pablo Sprungala und lebt in Aachen.

2010 erhielt Karl Walter Sprungala den Kurt-Sieder-Preis für herausragende schauspielerische Leistungen für seine Darstellung der Grenzlandtheaterproduktion „Gretchen 89ff“
2012 war er in Wilsberg: Halbstark zu sehen und spielte in der Aachener Ausgabe der Fernsehserie Heiter bis tödlich mit.